Wirtschaft und Beschäftigung
Die Sicherung ortsnaher Arbeitsplätze und die Weiterentwicklung vorhandener Stärken ist und bleibt ein Leitziel der CDU im Oberbergischen Kreis. Um jedoch Wirtschaft und Arbeitsmarkt im ländlichen Raum zu stärken, um gute Bedingungen für Mittelstand, Handwerk und Gewerbe zu schaffen, bedarf es kommunaler und örtlicher Aktivitäten und Instrumente. Zukunftsfähigkeit für Oberberg heißt deshalb, in moderne Wirtschaftszweige, in moderne Infrastruktur, in Innovation zu investieren. Und für Innovationsfähigkeit ist die Qualifikation der Beschäftigten von großer Bedeutung.
Die überwiegend mittelständischen Unternehmen im Oberbergischen Kreis repräsentieren eine große Vielfalt der Branchen. Diese Vielfalt wollen wir erhalten, denn sie macht uns weniger anfällig für Krisen einzelner Wirtschaftszweige und hilft, im Wettbewerb erfolgreich zu sein. Gleichzeitig möchten wir aber auch diejenigen Unternehmen, die in der Region in bestimmten Branchen stark vertreten sind, miteinander vernetzen und sie zu Kooperationen und Austausch ermutigen. Es gilt für uns, vorhandene Stärken zu stärken.
Vor allem das verarbeitende Gewerbe, geprägt von einem hohen Anteil an Familienunternehmen, hat zur positiven wirtschaftlichen Entwicklung und zur Sicherung vieler Arbeitsplätze in Oberberg erheblich beigetragen. Die Arbeitslosen-Quote im Oberbergischen Kreis ist in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich zurückgegangen. Die Zahl der bei der IHK eingetragenen Ausbildungsverhältnisse wuchs kontinuierlich an. Zahlreiche Betriebe bilden erfreulicherweise erstmalig aus, andere erhöhten die Zahl der Auszubildenden.
Die Struktur- und Wirtschaftsförderung des Oberbergischen Kreises ist als aktiver Kooperationspartner in alle wirtschaftsrelevanten Initiativen eingebunden und trägt so zum Erfolg der Region bei. Sie bietet in Übereinstimmung mit den politisch Verantwortlichen in Kreistag und Ausschüssen und gemeinsam mit den Kommunalverwaltungen vor Ort einen Verwaltungsservice, der der oberbergischen Wirtschaft die notwendige Planungssicherheit für ihr unternehmerisches Handeln schafft.
Ein wichtiger Innovationsmotor und Partner in Oberberg ist die Fachhochschule Köln, Campus Gummersbach, mit ihren 2.700 Studentinnen und Studenten der Ingenieurwissenschaften und Informatik. Die Fachhochschule ist in alle wirtschaftlich orientierten Aktionen und Netzwerke eingebunden. Ziel ist es, vielen Absolventen der FH einen attraktiven Arbeitsplatz anbieten zu können.
Besondere Initiativen und bedeutsame Projekte in der Wahlperiode 2004-2009:
- RAL-Zertifizierung der Kreisverwaltung als „Mittelstandsorientierte Kommunalverwaltung“
- Initiative des Landrats für den Beitritt aller Kommunen zur RAL-Gütegemeinschaft
- Studienfonds Oberberg
- Einrichtung einer „Kontaktstelle Wirtschaft“
- Zielvereinbarung für das Baugenehmigungsverfahren (40 Tage)
- Kompetenzfeldinitiative Oberberg
- Ausbildungsinitiative Oberberg
- Gründung der Naturarena Bergisches Land
- Regionale 2010-Projekte (Beteiligung bzw. Federführung bei den Projekten Städtebau Steinmüllergelände, Erweiterungsbau Schloss Homburg, Metabolon, Wasserquintett, Kulturlandschaft Homburger Ländchen und Steinbrüche / Grauwacke im Bergischen Land mit einer erheblichen Bezuschussung aus Landesmitteln)
- Gründung der ARGE Oberberg
- Gewerbeimmobilienbörse und Gewerbeflächeninformationssystem der Oberbergischen Aufbau GmbH
Für die kommenden Jahre arbeiten wir schwerpunktmäßig an folgenden Aufgaben:
- Wirtschaftsstandort Oberberg - Maßnahmen und Projekte der Wirtschaftsförderung
- Weiterentwicklung der Regionale 2010 - Projekte
- Vereinbarkeit von Familie und Beruf als Wirtschaftsförderungsmodell
- Verstärkte Beteiligung der Oberbergischen Aufbau GmbH an kommunalen Strukturförderungsmaßnahmen
- Tourismus und Naherholung

