Sie befinden sich hier: Startseite / Im Gespräch
Montag, 06.02.2012

Hagen Jobi im Gespräch

Wie sehen Sie die Zukunft für Arbeit und Wirtschaft in Oberberg?

Im Mittelpunkt meiner und der Arbeit der Kreisverwaltung steht die Wirtschaftsförderung und die Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit. In der jetzigen Finanz- und Wirtschaftskrise gilt die Sorge den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den Firmen unseres Kreises. Ich will die Unternehmerfreundlichkeit der Verwaltung, die wir in den vergangenen Jahren konsequent umgesetzt haben, weiter ausbauen. Arbeitsplätze, Gewerbeflächen und Wirtschaftsentwicklung sind für mich von größter Bedeutung. Dafür will ich die Rahmenbedingungen weiter ausbauen und damit den Standort Oberberg zukunftsfähig machen.

Welche Bedeutung haben für Sie Bildung und Ausbildung?

Bildung und Ausbildung sind die wichtigsten Voraussetzungen für ein unabhängiges und gesichertes Leben. Dafür investiert der Kreis in die Kindertagesstätten, auch um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen. Ein weiter Schwerpunkt ist der Ausbau und die Stärkung der Berufskollegs des Oberbergischen Kreises in Gummersbach, Dieringhausen und Wipperfürth. Dies gilt auch für die Sonderschulen des Kreises, die eine herausragende Arbeit leisten. Für die Erwachsenenbildung ist es wichtig, die Arbeit der Kreisvolkshochschule weiter zu fördern.


Das Ehrenamt ist unverzichtbar! Stimmt diese Aussage?

Das kann ich voll und ganz bestätigen. Ohne das ehrenamtliche Engagement der Menschen unseres Kreises wäre vieles im sozialen, sportlichen und kulturellen Bereich nicht möglich. Gerade als Landrat erlebe ich das jeden Tag und bin dankbar dafür. Ich möchte dies weiter fördern und unterstützen und der ehrenamtlichen Arbeit auch die öffentliche Anerkennung geben.


Wie sehen Sie das Leben im Oberbergischen Kreis?

Ich möchte, dass sich die Menschen im Kreis wohlfühlen und gerne hier leben. In meiner Heimatstadt Wiehl bin ich politisch aktiv geworden und fühle mich als Landrat verantwortlich für die Entwicklung des Kreises. Die Menschen sollen hier in jeder Phase ihres Lebens Möglichkeiten für Wohnen, Lernen, Arbeit und Gemeinschaft finden.


Ihre Aussicht für die kommende Wahlperiode?

Noch stärkere Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden für den Erhalt unserer Strukturen in finanziell schwierigen Zeiten. Sparsame Haushaltsführung, Nutzung der Projekte der Regionale 2020 und der Mittel aus dem Konjunkturprogramm für die Entwicklung des Kreises. Die Kreisverwaltung als Dienstleistungsunternehmen und Partner der Bürgerinnen und Bürger. Als Landrat die Sorgen und Nöte aufnehmen und Lösungen erarbeiten. Dafür bitte ich um Ihre Stimme.